25.5.16 23:11, kommentieren

Pilgern für die Erde <3

Meine alte Sehnsucht nach Orten, meine Sehnsucht nach Welten. Allmählich, im Laufe dieser Zeit des „Pilgerns für die Erde“ und den Erfahrungen und Lernprozessen, die damit verbunden sind, verstehe ich, dass diese Sehnsucht etwas Seelisches ist. Ja, ich werde besonders aufmerksam auf die Ebene der Seele in allem was ist.

In der Landschaft gehen, die selbst eine Seele hat und zu der meine Seele gehört. Dieses Gehen zu Füßen der Berge ist etwas Besonderes. Es trägt weg vom Alltag in den dicht besiedelten Gebieten, manchmal auch weit hinauf, ist aber kein sportliches Wettrennen um die Eroberung eines Gipfels.

Als ich damals, vor einigen Jahren, auf dem Flyer von Wayna Fanes das kleine Foto mit dem geschmückten Steinschrein entdeckte, wußte etwas in mir zugleich: Oh, wie richtig! Zeremonien im Jahreskreis der Natur hatte ich andernorts schon intensiv miterlebt und sie haben viel in mir bewirkt. Nun kenne ich Menschen von hier, sozusagen vor meiner Haustür, die so etwas Schönes machen. Einen kleinen Altar aus Steinen für Mutter Erde bauen und ihn liebevoll schmücken – das ist so richtig!

Und – so erlebe ich es inzwischen – es ist auch eine Antwort auf die Frage, was die Seele nähren kann.

 

Emilia

28.1.16 22:08, kommentieren

Pilgern für die Erde

Ich bin auf dem Weg zu einem heiligen Ort. Mit jedem Schritt den ich mache, entferne ich mich von dieser "Alltagswelt", ob ich es will oder nicht. Die vielen Gedanken, die mich noch vor kurzem beschäftigten, werden weniger, als ob sie sich langsam in Luft auflösten. Ich werde still, höre die Schritte, meinen Atem, das Vogelgezwitscher. Meine Augen begegnen dem Leben um mich herum, den Bäumen, den Steinen auf dem Weg, den Felsen neben dem Steig und bald, hinter einer der nächsten Kurven, weiß ich, wird sich der heilige Berg mir zeigen, zu dem ich heute pilgere.

Und ich erinnere mich an das erste Mal, als ich an einem heiligen Ort die Erde ehrte; Gaben hinterließ und jenen Platz mit Blüten schmückte, gemeinsam mit anderen Menschen. So tief empfand ich diese "neue Begegnung" mit Pachamama, unserer Mutter Erde damals, dass es mich zu Tränen rührte. Nie vorher hatte ich etwas derartiges empfunden.

Seitdem bin ich nun unzählige Male zu heiligen Orten gepilgert und mein Leben hat sich dadurch gewandelt; reicher, voller, tiefer, gesünder ist es nun. Und ich sehe dass immer mehr Menschen dasselbe empfinden wie auch ich, wie heilsam es sowohl für Pachamama wie auch für uns selbst ist, eine "richtige Beziehung" zu pflegen, etwas zurückzugeben unserer Mutter, die uns nährt.

Das gibt Hoffnung; die Zeit ist entlich reif für diesen Wandel im Bewusstsein von uns Menschen!

Marta

 

10.1.16 21:03, kommentieren

25.5.16 23:30, kommentieren

Pilgern für die Erde...

Pilgern für die Erde...
Seit Jahren wandere oder besser gesagt pilgere ich durch die Dolomiten. Was hat sich für mich verändert? Ich kann es kaum in Worte fassen, trotzdem will ich es versuchen, um anderen einen Einblick geben zu können, was sie auf diesem Weg erwarten kann.

Die heiligen Orte zu besuchen, sie ehren und nähren ist sehr heilsam für Pachamama (Mutter Erde), sie spürt unsere Zuneigung zu ihr und wir wiederum können eine erweiterte Weltsicht einnehmen, anstatt uns als Individuum zu sehen, erkennen wir unser Eingebunden sein in ein größeres Ganzes. Es wird uns bewußt, daß wir untrennbar mit Pachamama und allen anderen Menschen, Tieren und Lebewesen verbunden sind. Sobald wir lernen in rechter Beziehung mit Pachamama zu leben ändert sich auch die Beziehung zu unserem eigenen Körper, zur eigenen Seele, als auch die Beziehungen zu den Menschen. Wenn wir die Medizin dieser heiligen Orte in uns aufnehmen, dann kann das Gefühl der Enge in unserem Herzen weichen und Platz machen für das Gefühl der Zugehörigkeit und Geborgenheit. Pilgern wir auf diese Weise, können wir eine tiefe Furche in Mutter Erde ziehen, ihr signalisieren daß wir Menschen unsere Beziehung zu unser ALLER Mutter heilen möchten und den Weg bereiten für viele weitere Pilger, die sich auf Pachamamas Haut bewegen und sie mit jedem Schritt streicheln.

Ich kann nur jeden dazu einladen sich auf den Weg zu machen, diese Art zu pilgern kann sehr heilsam sein für Pachamama und für uns selbst.

Ewald

2.1.16 22:44, kommentieren