Pilgern

Pilgern

weit und viel bin ich gereist auf dieser Welt, von Australien bis Zanzibar, in den Lüften geflogen, Berggipfel bestiegen, in den Weltmeeren getaucht, gesegelt, Tiefschneehänge herunter gewedelt, beim Motoradfahren die Freiheit gespürt

.... immer auf der Suche nach mehr, höher, weiter, schneller, besser......

doch durch nichts habe ich eine so tiefe Zufriedenheit, solche Glücksmomente und so viel Sinnhaftigkeit in meinem Tun gespürt

wie beim Pilgern auf Pachamama,

wie beim Feiern von Zeremonien in den Bleichen Bergen,

wie beim Lauschen des Fanesmythos beim Heiligen Feuer,

bewußt Teil zu sein vom Großen Ganzen, ICH ALS EIN TEIL VON UNS

Justine

3.3.16 17:26, kommentieren

25.5.16 23:11, kommentieren

Pilgern für die Erde <3

Meine alte Sehnsucht nach Orten, meine Sehnsucht nach Welten. Allmählich, im Laufe dieser Zeit des „Pilgerns für die Erde“ und den Erfahrungen und Lernprozessen, die damit verbunden sind, verstehe ich, dass diese Sehnsucht etwas Seelisches ist. Ja, ich werde besonders aufmerksam auf die Ebene der Seele in allem was ist.

In der Landschaft gehen, die selbst eine Seele hat und zu der meine Seele gehört. Dieses Gehen zu Füßen der Berge ist etwas Besonderes. Es trägt weg vom Alltag in den dicht besiedelten Gebieten, manchmal auch weit hinauf, ist aber kein sportliches Wettrennen um die Eroberung eines Gipfels.

Als ich damals, vor einigen Jahren, auf dem Flyer von Wayna Fanes das kleine Foto mit dem geschmückten Steinschrein entdeckte, wußte etwas in mir zugleich: Oh, wie richtig! Zeremonien im Jahreskreis der Natur hatte ich andernorts schon intensiv miterlebt und sie haben viel in mir bewirkt. Nun kenne ich Menschen von hier, sozusagen vor meiner Haustür, die so etwas Schönes machen. Einen kleinen Altar aus Steinen für Mutter Erde bauen und ihn liebevoll schmücken – das ist so richtig!

Und – so erlebe ich es inzwischen – es ist auch eine Antwort auf die Frage, was die Seele nähren kann.

 

Emilia

28.1.16 22:08, kommentieren

Pilgern für die Erde

Ich bin auf dem Weg zu einem heiligen Ort. Mit jedem Schritt den ich mache, entferne ich mich von dieser "Alltagswelt", ob ich es will oder nicht. Die vielen Gedanken, die mich noch vor kurzem beschäftigten, werden weniger, als ob sie sich langsam in Luft auflösten. Ich werde still, höre die Schritte, meinen Atem, das Vogelgezwitscher. Meine Augen begegnen dem Leben um mich herum, den Bäumen, den Steinen auf dem Weg, den Felsen neben dem Steig und bald, hinter einer der nächsten Kurven, weiß ich, wird sich der heilige Berg mir zeigen, zu dem ich heute pilgere.

Und ich erinnere mich an das erste Mal, als ich an einem heiligen Ort die Erde ehrte; Gaben hinterließ und jenen Platz mit Blüten schmückte, gemeinsam mit anderen Menschen. So tief empfand ich diese "neue Begegnung" mit Pachamama, unserer Mutter Erde damals, dass es mich zu Tränen rührte. Nie vorher hatte ich etwas derartiges empfunden.

Seitdem bin ich nun unzählige Male zu heiligen Orten gepilgert und mein Leben hat sich dadurch gewandelt; reicher, voller, tiefer, gesünder ist es nun. Und ich sehe dass immer mehr Menschen dasselbe empfinden wie auch ich, wie heilsam es sowohl für Pachamama wie auch für uns selbst ist, eine "richtige Beziehung" zu pflegen, etwas zurückzugeben unserer Mutter, die uns nährt.

Das gibt Hoffnung; die Zeit ist entlich reif für diesen Wandel im Bewusstsein von uns Menschen!

Marta

 

10.1.16 21:03, kommentieren

25.5.16 23:30, kommentieren