Pilgern für die Erde...

Pilgern für die Erde...
Seit Jahren wandere oder besser gesagt pilgere ich durch die Dolomiten. Was hat sich für mich verändert? Ich kann es kaum in Worte fassen, trotzdem will ich es versuchen, um anderen einen Einblick geben zu können, was sie auf diesem Weg erwarten kann.

Die heiligen Orte zu besuchen, sie ehren und nähren ist sehr heilsam für Pachamama (Mutter Erde), sie spürt unsere Zuneigung zu ihr und wir wiederum können eine erweiterte Weltsicht einnehmen, anstatt uns als Individuum zu sehen, erkennen wir unser Eingebunden sein in ein größeres Ganzes. Es wird uns bewußt, daß wir untrennbar mit Pachamama und allen anderen Menschen, Tieren und Lebewesen verbunden sind. Sobald wir lernen in rechter Beziehung mit Pachamama zu leben ändert sich auch die Beziehung zu unserem eigenen Körper, zur eigenen Seele, als auch die Beziehungen zu den Menschen. Wenn wir die Medizin dieser heiligen Orte in uns aufnehmen, dann kann das Gefühl der Enge in unserem Herzen weichen und Platz machen für das Gefühl der Zugehörigkeit und Geborgenheit. Pilgern wir auf diese Weise, können wir eine tiefe Furche in Mutter Erde ziehen, ihr signalisieren daß wir Menschen unsere Beziehung zu unser ALLER Mutter heilen möchten und den Weg bereiten für viele weitere Pilger, die sich auf Pachamamas Haut bewegen und sie mit jedem Schritt streicheln.

Ich kann nur jeden dazu einladen sich auf den Weg zu machen, diese Art zu pilgern kann sehr heilsam sein für Pachamama und für uns selbst.

Ewald

2.1.16 22:44, kommentieren

Warum gehe ich den Weg der Wayna Fanes Tradition?

Ich fühle mich angekommen, es ist mir als hätte ich den Platz in meinem Leben gefunden, den Platz wo ich am besten meine Träume und Wünsche für dieses Leben, diese Welt und diese Zeit, wahr werden lassen kann. Dieser Weg erfüllt mich und macht mich zufrieden, denn ich weiß ich beteilige mich nützlich an der Heilung von Pachamama und der Beziehung der Menschen zu ihr. Das Pilgern zu unseren Apachetas zu unseren heiligen Orten am Fuße der Berge ist so zentrierend und schafft so viel Klarheit. Und dann noch ankommen und dem Berg und die Natur, Mutter Erde ehren, das ist so wohltuend und bereichernd. Es wäre eigentlich so selbstverständlich dieser Ausgleich zwischen Geben und Bekommen. Ich bekomme so viel von Mutter Erde!
Und es sind die Momente in der Landschaft von Fanes in denen ich einfach nur Glück empfinde. In denen ich einfach bin und alles um mich leuchtet und ich von der ganzen Schönheit um mir überwältigt werde. Und mit ihr Eins werde. Da spüre ich wie wertvoll das Leben ist. Und da gibt es nur mehr JA.

Es gibt mir so viel Hoffnung, jede Zeremonie, alle positiven Energien, Intentionen, Visionen, Bilder die wir aussenden. Alle mit liebendem Willen und mit dem reinsten Wunsch dass die Wellen sich ausbreiten, vermehren, gespürt werden und resonieren. In den Herzen der Menschen wiederhallen.

Judith

2.1.16 22:27, kommentieren

Was heißt pilgern für mich?

Pilgern für die Erde....

Was heißt pilgern für mich?

Ich bin zwar erst seit einem Jahr dabei, aber in dieser Zeit hat sich in meinem Leben viel getan!

Es ist mir ein Bedürfnis, nicht immer nur zu nehmen sondern auch etwas zurück zu geben, zu danken, die heiligen Plätze zu ehren! Spüre auch immer mehr wie wichtig es ist in Ayni (Heiliger Wechselseitigkeit) zu sein, dass zwischen beidem ein Gleichgewicht ist.

Wenn einem bewusst wird, dass man mit allem verbunden ist, braucht man sich nie mehr allein zu fühlen. Mit regelmäßigem Pilgern weitet sich der Blick, auf das Ganze, immer mehr,

Eigenes weicht mehr zurück und verliert an Wichtigkeit. (Das ist kein Verdrängen!)

Sich als Teil von etwas größerem Ganzen zu fühlen und für Pachamama (Mutter Erde ) zu sorgen, bringt mein Herz immer mehr zum Strahlen!

 

Siglinde

4.1.16 17:19, kommentieren