Pilgern für die Erde

Ich bin auf dem Weg zu einem heiligen Ort. Mit jedem Schritt den ich mache, entferne ich mich von dieser "Alltagswelt", ob ich es will oder nicht. Die vielen Gedanken, die mich noch vor kurzem beschäftigten, werden weniger, als ob sie sich langsam in Luft auflösten. Ich werde still, höre die Schritte, meinen Atem, das Vogelgezwitscher. Meine Augen begegnen dem Leben um mich herum, den Bäumen, den Steinen auf dem Weg, den Felsen neben dem Steig und bald, hinter einer der nächsten Kurven, weiß ich, wird sich der heilige Berg mir zeigen, zu dem ich heute pilgere.

Und ich erinnere mich an das erste Mal, als ich an einem heiligen Ort die Erde ehrte; Gaben hinterließ und jenen Platz mit Blüten schmückte, gemeinsam mit anderen Menschen. So tief empfand ich diese "neue Begegnung" mit Pachamama, unserer Mutter Erde damals, dass es mich zu Tränen rührte. Nie vorher hatte ich etwas derartiges empfunden.

Seitdem bin ich nun unzählige Male zu heiligen Orten gepilgert und mein Leben hat sich dadurch gewandelt; reicher, voller, tiefer, gesünder ist es nun. Und ich sehe dass immer mehr Menschen dasselbe empfinden wie auch ich, wie heilsam es sowohl für Pachamama wie auch für uns selbst ist, eine "richtige Beziehung" zu pflegen, etwas zurückzugeben unserer Mutter, die uns nährt.

Das gibt Hoffnung; die Zeit ist entlich reif für diesen Wandel im Bewusstsein von uns Menschen!

Marta

 

10.1.16 21:03

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