"Der unvergleichlich strahlende Stein, der im unterirdischen Wasser zu nie vorher dagewesener Größe und Leuchtkraft heranwächst, wird nur dann auftauchen, wenn wir die heilige Erde ehren, in deren Gebärmutter sich sein Körper entwickelt, um aus ihr heraus geboren zu werden. Er wird nicht vom Himmel fallen, nein, er wird aus den unterirdischen Wassern von Fanes aufsteigen, denen er vor langer, langer Zeit anvertraut wurde, und wo er immer noch dabei ist, diejenige Gestalt anzunehmen, die er im kommenden Zeitalter haben wird. Von dort unten wird er also kommen, während sein Spiegelbild am Himmel zu sehen sein wird, bis beide sich vereinen werden. Himmel und Erde werden im Herzen der Welt zusammentreffen, und damit wird das Taripay Pacha, die Raumzeit der Wieder- Begegnung, eingeleitet sein. Das Taripay Pacha wird schließlich in die Verheißene Zeit von Fanes überleiten, die man als goldenes, oder, wie wir noch hören werden, treffender als gold- silbernes Zeitalter beschreiben könnte."

 

"Das heißt, wenn ich die mythischen Bilder dieser Vision „übersetze“, dass sich das Tor zu einem umfassenderen Bewusstseinszustand, oder dem Rayeta- Bewusstsein, nur dann öffnen kann, wenn wir die Erde wieder in unseren spirituellen Kosmos aufnehmen und eine neue, bewusste Beziehung der heiligen Wechselseitigkeit mit ihr eingehen, im Wissen, dass zu allem, was auf der Erde materielle Form annimmt, auch ein Gegenstück beziehungsweise eine Vorlage in Geistform existiert, da sich beide auf demselben Kontinuum befinden. Dieses „höhere“, kristallklare Bewusstsein wird sich jedoch nicht im Kopfbereich konzentrieren, sondern durch unser Herz wirken, das die Mitte zwischen Himmel und Erde bildet."

Waltraud Hönes